[caption id="attachment_6140" align="alignleft" width="240"] Die Kleiderhaken, die das BKA wohl als Waffe sieht. Haben wohl keine anderen Probleme...[/caption] Es gibt Geschichten, die sind so unglaublich, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. So hatte der Gadget Versender GetDigital bis vor kurzem einen Kleiderhaken in Shurikenform im Angebot. Nun ist aber dummerweise eine Shurike, wenn nicht an einer Wand hängend auch ein Wurfstern. Wers nicht glaubt, nebenstehend ist der Brief vom BKA abgebildet, den GetDigital erhalten hat. Wieder mal stehe ich fassungslos vor so viel Ignoranz und Unverständnis. Das einzige, was für GetDigital daran gut sein könnte ist der virale Aspekt. So viel behördliche Dummheit wird hoffentlich im Netz weit gestreut werden.
Es ist so weit. Alle Besitzer eines Galaxy S3 können sich in den nächsten Tagen auf die Updatemeldung für Jelly Bean einstellen. Das Update beginnt zunächst in Polen, wird aber nach Aussage von Samsung in den nächsten Tagen auf ganz Europa ausgedehnt. Folgendes schöne Bild hat Samsung dazu gepostet:
[caption id="attachment_6115" align="alignleft" width="225"] Ulrike Hensel, Barcamp Neuling hielt eine sehr interessante Session zu Hypersensibilität[/caption] Auch Tag zwei bot viele interessante Sessions und guten Erfahrungsaustausch. Hervorzuheben unter anderem die Session zu Hypersensibilität, einem Thema von dem ich selbst betroffen bin und das hier endlich mal nicht aus der Sicht einer Erkrankung sondern aus der Sicht eines Talents besprochen wurde. Denn Hypersensibilität bietet auch viele Chancen. Danke hier an Ulrike Hensel, die, obwohl zum ersten Mal überhaupt bei einem Barcamp dabei gleich den Mut hatte eine, wie ich finde sehr gut gelungene Session zu halten. Auch sehr interessant war die Session für Blogging Einsteiger unter anderem mit @AnneKraemer, in der "alte Hasen" Tipps und Tricks für den Start eines Blogs gaben. Einige wichtige Punkte: Dein Blog ist dein Wohnzimmer, du hast Hausrecht. Wer sich unflätig benimmt darf gesperrt werden. Nicht zu viele Gedanken übers Schreiben machen. Einfach tun. Wer sich einen Titel für seinen Blog überlegt, sollte stets auch beachten, werde ich über das Thema, das ggf. im Titel steckt auch in 5 Jahren noch bloggen wollen. Generell ist es ratsamer, etwas allgemeingültigere Blogtitel zu vergeben. Gute Blogger schreiben primär für sich selbst und denken nicht permanent darüber nach, was andere lesen wollen. Dann am Nachmittag noch für mich als Gadgetfreak ein besonderes Highlight: Die Outdoor Session zur AR Drone 2.0. Anstelle diese hier ausführlich zu beschreiben, habe ich ein kleines Video mitgeschnitten, das vermutlich besser einen Eindruck vermittelt, was wir zu sehen bekamen. [caption id="attachment_6117" align="alignright" width="225"] Auch für das leibliche Wohl wurde sehr gut gesorgt![/caption] Mein Fazit der beiden Tage: Es war wieder ein herausragendes Event, viele neue Leute durfte ich kennenlernen und altbekannte Bloggerkollegen wiedertreffen. Und da dieses Mal mein Arbeitgeber die Bausparkasse mit dem Bausparfuchsblog auch Sponsor war, konnte ich das ganze auch aus der Sicht eines Sponsors erleben. Hier war auch die Session zum Thema Barcamp-Sponsoring sehr interessant, in der wir ausgiebig über Motivation und Rolle von Sponsoren disktuierten und vor allem auch drüber nachdachten, wie man barcampfremde Unternehmen auf die Idee und die Möglichkeiten eines Barcamps aufmerksam machen kann. Ein wichtiges Fazit war: Wer als Sponsor nicht nur zahlt, sondern auch präsent ist und idealerweise auch eine nicht werbliche Session veranstaltet, kommt bei den Teilnehmern mit Sicherheit besser an, als ein anonymer Zahler. Vielen Dank an @jantheofel für ein herausragendes Barcamp, das vom Essen, über die Räumlichkeiten bis hin zu Besonderheiten wie Massage, Yoga und Kinderbetreuung wirklich keine Wünsche offen ließ. Und auch als Sponsorenvertreter habe ich mich sehr positiv aufgenommen gefühlt und möchte noch mal allen Teilnehmern der "Corporate Blogging WTF?" Session sehr für die vielen Inputs und Stimmungsbilder danken. Es ist schön, wenn man auch im Corporateumfeld nicht im luftleeren Raum bloggt, sondern ehrliches Feedback bekommt. Wenn nicht wirklich schwerwiegende Dinge wie eine Weltuntergang dagegen sprechen, bin ich wieder dabei beim #bcs6 Und nach dem Barcamp ist natürlich vor dem Barcamp. Jetzt bin ich gespannt auf die Premiere des Life-Work-Camps, das ebenfalls in Stuttgart und von @jantheofel ausgerichtet wird.
Schon legendär ist das Barcamp Stuttgart für viele Aspekte. Da wäre die Super Orga zu nennen, die von Jan und einem klasse Team geleistet wird. Esskultur bewirtete uns wieder mit herausragenden Leckereien und bei einer Rekordteilnehmerzahl von ca. 260 war dennoch genug Platz für diverseste Sessions. Auch ich hielt, diesmal auch in meiner Rolle als Freund des @Bausparfuchs eine Session "Corporate Blogging WTF?", um mir direkte Inputs der Teilnehmer zu Sinn und Unsinn von Corporate Blogging zu holen. Fazit dazu: Corporate Blogs sind so etwas wie das Rückenmark einer guten Social Media Strategie. Wichtig ist es, die Gesichter hinter dem Blog zu präsentieren und nich ein Blog als reines Verkaufsinstrument zu sehen. Aber auch die anderen Sessions waren hoch spannend. So hatten wir einige interessante Diskussionen in der Lifer-Work Session, Ich lernte, dass EMail noch lange nicht tot ist, aber oft falsch verwendet wird (I call it cc Trolling) und wir wunderten uns gemeinsam über die merkwürdige Strategie von Twitter, die man auch: "Was interessieren uns die User" nennen könnte. An dieser Stelle ein großes Lob an die Orga, die uns hervorragend bewirtete und umsorgte. Und auch die Kinderbetreuung war ein Highlight, das dafür sorgte, dass dieses Mal mehr Jungbarcamper anwesend waren als je zuvor. Auch mit Massagen und Yoga wurden die Teilnehmer, so der Wunsch bestand versorgt und last but not least können wir alle seit diesem Barcamp auch etwas für den guten Zweck tun. Alle Überschüsse, die evtl. anfallen sollten, zusammen mit den Spenden, die hoffentlich auch heute noch in die Spendenbox fließen werden kommen einer Berufsschule in Afrika zu gute und zwar, dank der Auswahl durch Jan, nicht geschmälert durch Verwaltungskosten sondern vollumfänglich. Jetzt wartet Tag 2 auf mich und ich bin gespannt, welche Themen heute auf den Tisch kommen werden. Auf jeden Fall habe ich schon eine Sache entdeckt, die mich sehr interessiert. Es ist wieder eine AR-Drone da. Diesmal Version 2.0. Mal schauen, ob das ein neuer Gadgetwunsch von mir wird...
[caption id="attachment_3095" align="alignleft" width="230"] Literatur kann auf vielen Wegen entstehen, einen ganz neuen Ansatz verfolgt Silvia Hartmann[/caption] Ein interessantes neues Projekt läuft gerade bei Google in den Google Docs. Die Autorin Silvia Hartmann schreibt ihren neuen Roman "The Dragon Lords" live im Netz und alle können zusehen. Möglich ist das, weil sie den Roman in Google Docs verfasst und die Leserechte freigeben hat: Dazu sagt Google: Fantasy author Silvia Hartmann is reinventing the editorial process byletting her readers follow along as she drafts her new novel – The Dragon Lords – in a public Google document. Hartmann started writing last week, and has already drafted 20 chapters.Read the story so far and follow along to find out how it ends:http://goo.gl/Bb6bF" Wie ich finde, eine brilliante Idee, um dem Leser den Entstehungsprozess eines Romans direkt vor Augen zu führen.
Heute Mittag wirds offiziell angekündigt. Erste Informationen sind aber schon durchgesickert. Innerhalb Google Now und Google Maps werden ab sofort auch die Fahrplaninformationen der Deutschen Bahn dargestellt. Dies ist wohl das erste Ergebnis einer Kooperation der Deutschen Bahn mit Google . Fürs erste hauptsächlich für Fernverbindungen aber da lässt die weitere Integration sicher nicht auf sich warten. Hier sieht man ein Beispiel für mehrere Navigationsanfragen, die alle die nächsten Bahnverbindungen angeben, das spannende daran: Die Route nach Stuttgart entstand kurz zuvor durch eine Suchanfrage im Chrome nach dem Ort Stuttgart. Direkt danach werden in Google Now passende Verbindungen angezeigt!
Hoch schlagen die Wellen und die Gemüter erhitzen sich in der Debatte, ob Google Acer erpresst und den Verkauf eines speziell für den asiatischen Markt entwickelten Smartphones Namens CloudMobile A800 mit Aliyun auf dem fernöstlichen Markt verhindert. Dabei vergisst die Community eins. Worüber beklagen sich den Android Gegner wie Befürworter am meisten? Über die Fragmentierung der Android Gemeinde, über immer neue Modifikationen am Kernsystem durch die einzelnen Hersteller, die permanent zu Verzögerungen bei den OS Updates führen. Meines Erachtens hätte Google hier schon viel früher eingreifen sollen, und den Herstellern klarere Vorgaben machen, was die Modifikationen am OS angeht. Denn warum soll ich auf den neuen OS Release warten, nur weil ein Hersteller meint, er müsse unbedingt einen eigenen Starter implementieren? Bei allem, was man Apple an Abgesperrtheit und Zensur vorwirft, eines haben sie geschafft, es gibt nur ein IOS. Aber leider viele Android OS mit kleinen, störenden Rucksäcken. Nicht umsonst hat das CynogenMod so viel Erfolg, bietet es doch auch für die Smartphones, deren Android durch den Hersteller verschlimmbessert wurde, die reine Lehre, das Original OS von Google. Also Google, bitte noch mehr den Herstellern diesbezüglich auf die Finger schauen, sonst machen sich die Anbieter mit ihren unbeliebten Modifikationen nur gegenseitig das Geschäft kaputt, während sich Apple weiterhin ins Fäustchen lacht. Wären heute schon alle Smartphones, die es hardwaretechnisch schaffen auf Jelly Bean, ich glaube, Android hätte ein ganz anderes Standing auf dem Weltmarkt.
Hach, was hab ich das damals geliebt, und gespielt wann immer ich konnte. Tetris gibt es heute bei Amazon im AppStore umsonst. Und zwar im Look and Feel des Originals. Wer also mal wieder in Erinnerungen schwelgen, oder einfach einen der Urväter des Logikrätsels spielen will, sollte heute zuschlagen.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Halt doch. Vielleich zumindest noch die Referenz auf einen Vergleich mit der Konkurrenz: Angesichts dieser Zahlen wage ich noch nicht mal, schadenfroh zu sein. Die harten Fakten sprechen für sich.